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ein Weblog von tinef
gestartet am 04.05.2011
letzter Beitrag am 06.06.2011
2 Beiträge und 0 Kommentare
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HTPC/NAS am 04.05.2011 von tinef 0 Kommentare zu diesem Post.
Grundlegender Gedanke bei der Installation meines NAS mit DLNA-Unterstützung war es, Videos, Fotos und andere Dateien im Netzwerk bereit zu stellen, um von verschiedenen Geräten Zugriff darauf zu haben.Primär wichtig war es mir, dass Filme und Musik über das DLNA- (UPnP-) fähige TV-Gerät abrufbar sind. Ich versprach mir davon, mit der Fernbedienung bequem vom Sofa aus auf meine Medien zugreifen zu können. Schnell stellt sich der Dateiformat-Dschungel als Schwachstelle heraus: der größte Teil der auf den 3,5 TB des NAS abgelegten Medien kann nicht vom TV-Gerät wiedergegeben werden. Konvertieren der Dateien kommt für mich nicht in Frage. Schließlich wollte ich mit dem Einrichten des NAS keinen zusätzlichen Aufwand schaffen - ganz im Gegenteil! Einzige Lösung: Über den Laptop auf das NAS zugreifen, die Dateien dort wiedergeben und das Bild über HDMI an den TV schicken. Die bequeme Bedienung vom Sofa aus ist damit hinfällig.
Daher muss ein Umstieg her: das NAS durch ein anderes Betriebssystem so umstrukturieren, dass es die Dateien direkt wiedergeben kann.Für eine Live-Unwandlung des gestreamten Materials wäre ein anderes Betriebsystem und flottere Hardware von Nöten.
HDMI-Schnittstelle und digitaler Tonausgang sind bei der mini-ITX-Hauptplatine, bestückt mit Intels Atom 330 und nVideas ION-Chipsatz, von ASUS on-board.
Zielsetzung: Betriebssystemwechsel
Die Linux-Distribution Ubuntu 10.10 soll die neue Basis für mein System werden. Weg von FreeNAS, eigens für Netzwerkspeicher entwickelt, hin zu einem vollwertigen OS. Klar erkennbarer Vorteil dabei: die grafische Benutzeroberfläche. Sie ermöglicht mir den Einsatz von XBMC. Eigenschaften wie die Möglichkeit mal eben vom Sofa aus im Web das Wetter zu checken und Filme sowie Musik direkt an den TV zu übertragen sind damit abgedeckt.
Fehlt noch folgendes, was mir FreeNAS bot:
- FTP-Zugriff auf die Festplatten von jedem PC im Netzwerk
- DLNA/UPNP-Fähigkeit für andere Geräte im Netzwerk
- Nutzbarkeit als Netzwerklaufwerk im Windows-Explorer
- DAAP zum Bereitstellen meiner Musiksammlung als iTunes-Server
Darüber hinaus möchte ich den Heimserver für Webentwicklung fit machen. Sprich PHP, MySQL & Co. mit einbauen.
In diesem Blog werde ich euch auf dem Laufenden halten, wie ich bei meiner Umstrukturierung voran komme.
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Vorstellung der Komponenten am 06.06.2011 von tinef 0 Kommentare zu diesem Post.
Wie bereits erwähnt, setze ich auf eine Hauptplatine von ASUS. Das AT3IONT-I-Board bietet mit dem Atom 330, nVidea ION Chipsatz und einem 1024 MB RAM-Speicherriegel genug Systemressourcen für ein NAS:Bisher keine Kommentare zu diesem Bild
Technische Details
- Intel Atom 3300 Prozessor
- FSB: 533 MHz
- 1066 MHz DDR3 Speicher
- 4x SATA 3Gb/s
- 1x PCIe 2.0 x16 Slot
- Gbit LAN
- VGA/HDMI
Darüber hinaus finden auf den SATA-Steckplätzen der Mini-ITX-Platine zwei 1,5 TB und zwei 2,0 TB EcoGreen F2/F3 Festplatten, jeweils rotierend mit 5400 U/min aus dem Hause Samsung ihren Anschluss. Diese sind im Stromverbrauch genügsam und laufruhig. 7200 U/min-Platten wären an dieser Stelle unnütz, da die Zugriffszeiten durch den Standbybetrieb der Platten ausgebremst und der Datenfluss durchs lokale Netzwerk beschränkt werden.
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Den nötigen Strom stellt ein be quied TFX-Netzteil bereit. Mit 300 Watt und einer guten Effizienz ("80+") hat es genug Power für das Setup und ist dabei sehr leise.
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Gemeinsam mit drei 120mm-Gehäuselüftern finden die Komponenten in einem Fractal Design-Gehäuse zusammen. Im Äußeren schlicht gehalten präsentier das R3 innen ein für meine Vorhaben gerade zu überdimensioniertes Platzangebot. Acht 3,5"-Einschübe, zwei 5,25"-Slots und eine geräuschreduzierende Auskleidung.
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Auf ein optisches Laufwerk wurde verzichtet - alle Systemdateien befinden sich auf einem USB-Stick.
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